Diese LV muss leider abgesagt werden!

030588 KU Transcultural Law Clinic

  • 2-std., 4,0 ECTS
  • max. 25 Teilnehmer
  • Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
  • Online-Anmeldung von  04.02.2020 bis 05.03.2020
  • Abmeldung bis13.03.2020

Termine:

  • Achtung: Gerichtstermine werden teilweise außerhalb der Unterrichtszeiten stattfinden.
  • Donnerstag 12.03. 10:30 - 14:30 Uhr Seminarraum SEM61 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
  • Donnerstag 19.03. 10:30 - 14:30 Uhr Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
  • Donnerstag 26.03. 10:30 - 14:30 Uhr Seminarraum SEM61 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
  • Donnerstag 02.04. 10:30 - 14:30 Uhr Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
  • Donnerstag 14.05. 10:30 - 14:30 Uhr Seminarraum SEM43 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG


Information


Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

  • TeilnehmerInnen lernen, wie erworbenes Wissen – im Sinne der Law Clinic Modelle – weitergegeben werden kann. Im Mittelpunkt der Law Clinic stehen die wesentlichen rechtlichen und translatorischen Grundlagen der Vernehmung und Befragung (Beweis, Vernehmungsgrundsätze, Dolmetschtechniken, Kulturmittlung, Ethik). Das Schwerpunktthema wird mit einem Law Clinic-Ansatz bearbeitet. Vernehmung und Befragung werden in den einzelnen Stadien eines Strafverfahrens beleuchtet (Beginn des Strafverfahrens/Anzeigeerstattung, Ermittlungsverfahren, Hauptverfahren mit der Hauptverhandlung) und die Vernehmungs/Befragungssituation wird mit Blick auf die Beschuldigtenrechte mittels Gastvortragender aus unterschiedlichen Blickrichtungen erörtert und diskutiert: aus Sicht der Polizei, der Staatsanwaltschaft/des Gerichts, der Verteidigung, der Translation.
  • Eingeladene Gäste sind erfahrene ExpertInnen aus Translations- und Rechtsberufen und tragen vor, um eine breite Sicht auf die Beschuldigtenrechte mittels Translation zu vermitteln. Eingesetzt werden Gastvortragende aus:
    • Polizei
    •  Rechtsanwaltschaft
    •  Justiz (Staatsanwaltschaft und/oder Gericht)
    • Gerichtsdolmetschen
  • Das Programm wird durch Exkursionen zu strafgerichtlichen Einvernahmen/Verhandlungen und transkulturelle Informationsveranstaltungen für fremdsprachige Verdächtige/Angeklagte ergänzt.
    Die LVA ist so angelegt, dass verschiedene praktische Fähigkeiten der Studierenden trainiert werden: durch Simulation unterschiedlicher Befragungs- und Einvernahmesituationen lernen Studierende beider Fächer ihre eigene Leistung und das Auftreten anderer AkteurInnen anhand von verschiedenen Parametern zu analysieren und zu beurteilen. Sie erhalten dabei peer-to-peer-Feedback und Expertenfeedback.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

  • Prüfungsimmanent: Durchgehende Anwesenheit, Mitarbeit und ein Schlussbericht.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

  • Für eine positive Note sind 30 Punkte (von 50 möglichen Punkten) zu erreichen: Mindestens 25 Punkte prüfungsimmanent, mindestens 5 Punkte für den Bericht.

Literatur

  • Hermanutz, M. & Litzke, /S.M.. 2009. Vernehmung in Theorie und Praxis, 2. A. München: Boorberg Verlag.
  • Kadric, M. 2019. Gerichts- und Behördendolmetschen. Prozessrechtliche und translatorische Perspektiven. Wien: Facultas.