030330 KU Theorie und Praxis der Tatortarbeit

  • 2-std., 3,0 ECTS
  • Online-Anmeldung über U:SPACE 04.02.2020 bis 13.03.2020
  • Abmeldung bis 17.03.2020
  • max. 20 Teilnehmer
  • Sprache: Deutsch, Englisch
  • Zeit und Ort:
    • Vorbesprechung und erstmals am 17.03.2020 14:00-15:30 Uhr, Seminarraum Schenkentraße 4 (2. Stock)
  • Weitere Termine:
    • 24.03.2020, 28.04.2020, 05.05.2020, 12.05.2020, jeweils 14:00-18:00 Uhr, Schenkenstraße 4, 2.OG, Seminarraum des Instituts
    • Exkursion am 19.05.2020 in Traiskirchen.


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

  • Diese Lehrveranstaltung wird die Grundkonzepte der Tatortarbeit darstellen und wird hauptsächlich auf Deutsch gehalten werden. Anhand von Beispielen werden verschiedene Arten von Tatorten vorgestellt, um die Studierenden mit der Vielfalt der möglichen Situationen vertraut zu machen. Eine Übersicht über die Methoden und Techniken, die zur Suche, Sammlung, Laborbehandlung und Auswertung ausgewählter physischer Spuren dienen, wird auch gegeben. Als Spurenarten kommen z.B. DNA, Fingerspuren, Schuhspuren oder auch Mikrospuren in Frage.
  • Ziel dieser Lehrveranstaltung ist, dass die Studierenden Grundkenntnisse über die forensische Wissenschaft und ihre Bedeutung für die Justiz erhalten, insbesondere bezüglich Tatortarbeit und Spurensicherung. Am Ende des Semesters sollten die Studierenden das Potenzial, aber auch die Grenze der forensischen Analysen verstanden haben. Darüber hinaus sollen die Studierenden ihre Kommunikations-, Argumentations- und analytischen Fähigkeiten ausbauen, indem sie Referate abhalten und aktiv an Diskussionen teilnehmen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

  • Anwesenheitspflicht und aktive Beteiligung in Diskussionen (50% der Endnote)
    Mündliche Referate inkl. PowerPoint-Präsentation und Diskussionseinleitung (MUSS auf Englisch gehalten werden, Kurs gilt als Fremdsprachenkompetenz Nachweis) (50% der Endnote).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

  • Die Studierenden sollen Grundkenntnisse der forensischen Wissenschaft erhalten, sowie Grundverständnisse für Tatortarbeit, Behandlung und Auswertung von physischen Spuren. Darüber hinaus sollen sie auch den Unterschied zwischen der in einigen bekannten TV-Serien suggerierten Realität und der täglichen Routine der Tatortarbeit erkennen lernen.

Prüfungsstoff

  • Eine Einführung über die Grundkonzepte der Tatortarbeit und Spurensicherung wird durch die Lehrenden gemacht. Dann werden die Studierenden die Aspekten der Sammlung, Behandlung und Auswertung von ausgewählten physischen Spuren mündlich vorstellen, basierend auf wissenschaftlicher Literatur (Gruppenarbeit). Diese Vorträge werden als Basis für Gruppendiskussionen dienen, ergänzt durch Beiträge von den Lehrenden.