030559 SE An inspector calls..or monitors your phone..or hacks your PC - Die Ermittlungsbefugnisse der Polizei

  • 2-std., 4,0 ECTS
  • Zeit und Ort:
    • Vorbesprechung: 15.10.2019, 14.00 Uhr, Besprechungsraum, Schenkenstraße 4, 2. Stock
    • weitere Termine:
      • 16.01.2020, 9.00 - 17.00 Uhr, SEM 62, Juridicum
      • 17.01.2020, 9.00 - 17.00 Uhr, SEM 62, Juridicum
  • max. 15 Teilnehmer


Information

Ziele, Inhalte und Methoden der Lehrveranstaltung

Der rechtliche Handlungsspielraum der Sicherheitsbehörden nimmt stetig zu. Neue Ermittlungsbefugnisse der Polizei sind regelmäßig Gegenstand reger politischer und rechtlicher Diskussionen – zu denken ist etwa an den sog „Bundestrojaner“. Das Thema ist wie kein anderes von der viel beschworenen Frage nach der Balance zwischen Sicherheit und Freiheit geprägt. An diesen Diskussionen setzt das Seminar an. Es behandelt dabei die Ermittlungsbefugnisse der Strafverfolgungsbehörden in einem umfassenden Verständnis: Jene im Strafprozessrecht, jene im Sicherheitspolizeigesetz und auch jene im Polizeilichen Staatschutzgesetz. Dadurch soll ein umfassendes Bild polizeilicher Ermittlungsarbeit erarbeitet werden. Zu diesem Zweck werden vorgegebene Einzelfragen durch die SeminarteilnehmerInnen mündlich und schriftlich ausgearbeitet.


• Die mündliche Präsentation soll eine Dauer von max 20 Minuten nicht überschreiten und möglichst durch Präsentationstechniken unterstützt werden. Im Anschluss an die Präsentation erfolgt die Diskussion der Themenstellung unter Einbindung aller SeminarteilnehmerInnen.


• Für DiplomandInnen hat die schriftliche Ausarbeitung den Anforderungen an Diplomarbeiten im Umfang (ca 50.000 Zeichen) ebenso wie im inhaltlichen Niveau und Aufbau (insbes Gliederung der Arbeit, wissenschaftlicher Fußnotenapparat) zu entsprechen. Für DissertantInnen ist keine schriftliche Arbeit vorgesehen.


• Um das Erreichen dieser Anforderungen zu unterstützen, stehen die Lehrveranstaltungsleiter für Feed-Back zu den schriftlichen Entwürfen der Diplomandenseminararbeiten zur Verfügung. DiplomandInnen reichen bitte die endgültigen Fassungen ihrer Arbeit, den Approbationsbogen und die Bestätigung über die Einhaltung der Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis am Institut bis spätestens 15. März 2020 ein.


Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Im Seminar ist die Ausarbeitung des jeweiligen Bearbeitungsthemas in mündlicher Form sowie die Teilnahme an der Diskussion nach jeder Präsentation vorgesehen. Die Endnote der Lehrveranstaltung setzt sich zu 75% aus der Beurteilung der mündlichen Präsentation und zu 25% aus der Beurteilung der mündlichen Mitarbeit zusammen.


• Mindesterfordernis für eine positive Bewertung ist die Anwesenheit an den Seminartagen sowie eine Beteiligung an der Diskussion nach den jeweiligen Referaten.


• Sofern DiplomandInnen eine Seminararbeit abgeben, die sie als Diplomandenseminararbeit approbieren lassen wollen, wird diese gesondert (nach einer Feedbackschleife) benotet.


Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mündliche Präsentation und Teilnahme an Diskussion.


Unterlagen

Themenliste