030361 SE Strafrechtliche Grenzen investigativen Journalismus

  • 4.00 ECTS (2.00 SWS)
  • max. 16 Teilnehmer_innen
  • Termine:
    • Donnerstag, 21.01.2021, 15:00-17:00 Uhr, Seminarraum im 1. Stock des Instituts für Strafrecht und Kriminologie, Schenkenstraße 4, 1010 Wien
    • Freitag, 22.01.2021, 09:30-17:00 Uhr, Seminarraum im 1. Stock des Instituts für Strafrecht und Kriminologie, Schenkenstraße 4, 1010 Wien


Information

Ziele, Inhalte und Methoden der Lehrveranstaltung

  • Gerade in jüngerer Zeit hat der investigative Journalismus enorme Bewegungen verursacht – bis hin zum Sturz einer Regierung. Denken Sie an Ibiza, die Panama-Papers, die Fußball-Leaks. Freie Medien und die Abschirmung ihrer Quellen vor den Behörden sind in einer freiheitlichen Gesellschaft unentbehrlich – aber wie weit dürfen Journalisten eigentlich gehen, wenn der Schutz einzelner oder auch staatliche Interessen an Geheimhaltung aufs Spiel gesetzt werden? Können sie strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden? Aufgrund des Spannungsverhältnisses, das ihren Beruf prägt, fällt journalistische Arbeit unter die speziellen Regelungen des Mediengesetzes und die daran anknüpfenden schützenden Regeln. Aber ist „Journalismus“ im traditionellen Sinn gleich „Journalismus“ der heutigen Zeit? Genügt es, etwa einen Blog zu betreiben, um rechtlich als Medieninhaber zu gelten?
  • Diesen Themen gehen wir in unserem Seminar - auch mit Einbindung von Journalisten und Medienanwälten - nach. Die Seminarteilnehmer_innen werden vorgegebene Einzelfragen mündlich und schriftlich ausarbeiten.
    • Die mündliche Präsentation soll eine Dauer von max 20 Minuten nicht überschreiten.
      Im Anschluss an die Präsentation erfolgt eine Diskussion unter Einbindung aller Seminarteilnehmer_innen.
    • Für Diplomand_innen hat die schriftliche Ausarbeitung den Anforderungen an Diplomarbeiten im Umfang (ca 50.000 Zeichen) ebenso wie im inhaltlichen Niveau und Aufbau (insbes Gliederung der Arbeit, wissenschaftlicher Fußnotenapparat) zu entsprechen. Für Dissertant_innen ist keine schriftliche Arbeit vorgesehen.
    • Um das Erreichen dieser Anforderungen zu unterstützen, stehen die Lehrveranstaltungsleiter für Feedback zu den schriftlichen Entwürfen der Diplomandenseminararbeiten zur Verfügung. Diplomand_innen reichen bitte die endgültigen Fassungen ihrer Arbeit, den Approbationsbogen und die Bestätigung über die Einhaltung der Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis am Institut bis spätestens NN ein.

Art der Leistungskontrolle/Beitrag der einzelnen Teilleistungen/erlaubte Hilfsmittel

  • Im Seminar ist die Ausarbeitung des jeweiligen Bearbeitungsthemas in mündlicher Form sowie die Teilnahme an der Diskussion nach jeder Präsentation vorgesehen. Die Endnote der Lehrveranstaltung setzt sich zu 75% aus der Beurteilung der mündlichen Präsentation und zu 25% aus der Beurteilung der mündlichen Mitarbeit zusammen.
  • Mindesterfordernis für eine positive Bewertung ist die Anwesenheit an den Seminartagen sowie eine Beteiligung an der Diskussion nach den jeweiligen Referaten.
  • Sofern Diplomand_innen eine Seminararbeit abgeben, die sie als Diplomandenseminararbeit approbieren lassen wollen, wird diese gesondert (nach einer Feedbackschleife) benotet.

Mindestanforderungen für eine positive Gesamtbeurteilung/Anwesenheit/Mitarbeit

  • Mündliche Präsentation und Teilnahme an Diskussion.

Literatur

  • Literaturtipps werden in der Vorbereitungszeit bekannt gegeben.

Unterlagen

Moodle